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1. Termine 

2. Was ist Meditation und wozu dient sie ?

3. Hintergrund der Seminare

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Termine der Meditationsseminare 2010



19. – 21. März. 2010          Bielefeld  Das Ende ist der                            größere Anfang

30.April – 2.Mai 2010          Bielefeld     Frei - sein !

4. – 6. Juni 2010            Vlotho  Zen-Retreat   Horchen 

11. – 13. Juni 2010            Bielefeld  Du bist die Welt

20. – 22. August 2010      Vlotho   Zen-Retreat  Mitgefühl

15. – 17.Oktober 2010        Vlotho    Zen-Retreat  Liebe

 22. - 24.Oktober 2010    Bielefeld  Freiheit und Wirklichkeit 

26.  – 28. November 2010        Bielefeld   Lieben- die Einheit                                        von Tod und Leben 

3. - 5. Dezember 2010   Vlotho   Zen-Retreat  Befreiungen

28. Dezember 2010 – 1.Januar 2011 Bielefeld   Übergänge



Was ist und was will Meditation? was kann sie leisten? gibt es Grenzen? Was heißt Integrale Meditation? welchen Nutzen haben Meditationsseminare im Leben?

Meditation will dem Leben auf den Grund gehen, die eigene Lebenshaltung klären und ggfls. verändern, um Glück im eigenen Lebensentwurf  zu ermöglichen. Meditation ist vor allem eine Praxis des Augenblicks. 

Alles, auf das ich hier hinweisen kann, ist wie der Finger, der auf den Mond zeigt; doch es geht um den Mond und nicht um den Finger, es geht um das eigene Erleben. 

Meditation wird oft missverstanden und ist somit auch vor Missbrauch nicht geschützt. Sie kann unter dem Blickwinkel der Meditationstechnik verstanden werden oder unter dem des Inhaltes. Die Beschränkung auf die Technik verfehlt das, worum es in der Meditation geht und verkommt zur Dogmatik; die verschiedenen Techniken sind nur nützliche, doch lang erprobte Werkzeuge, kein Selbstzweck. Meditation hat mit "Esoterik" sowenig zu tun wie mit "wellness"und sie will Freiheit und der Lehrer darf nur Begleiter sein. Die Erfahrungen in der Meditationsübung werden in der Reflektion zu einer Haltung im Leben. 

Der Begriff Freiheit wird ebeno häufig mißbraucht wie der der Meditation. Hier benutzte ich ihn als gleichbedeutend mit Selbstbestimmung. Selbstbestimmung geht nicht ohne Selbsterkenntnis.

Die Einschränkung der Selbstbestimmung durch äußere Faktoren ist offensichtlich: Kultur, Ökonomie,  Wohnort, Herkunft, Bildung, ... In der  Meditation geht es um  das Wahrnehmnen und Verändern der inneren Beschränkugen der Selbstbestimmung und damit eigenen Freiheit. 

Diese drei miteinander verknüpften Fragen der Selbsterkenntnis werden so zum konkreten Spiegel der Selbstbestimmung: a) wie denke ich? b) was fühle ich ? c) wo will ich hin?  

So wird in Umrissen deutlich, worauf Meditation zielt: ein freies selbstbestimmtes Leben führen zu können. Das geht nicht ohne politisches und soziales Engagement.


In der  ernsthaft betriebenen Meditation verändern wir  Schritt für Schritt die eigene Lebenshaltung: sie wird  immer stärker durchdrungen von Neugier, Offenheit, Akzeptanz und letztlich von Liebe. Das wachsende Mitgefühl schließt Mit-Freude ebenso ein wie Mit-Leiden und Mit-Schmerzen. Zum Leben gehören die Sonnen- wie die Schattenseiten. Es geht um Weisheit und die ist nicht ohne Selbsterkenntnis, Selbstzweifel und Veränderung auch  der politischen Lebensbedingungen zu bekommen. Das unterscheidet eine schlechte Esoterik von der Meditation.  Das ist sicher eine Herausforderung und eine  Zu-Mutung und soll es auch sein.  

 


 

 

INTEGRALE  MEDITATION





Sie nutzt die Geschehnisse des Alltags, um darin die Lebensmuster zu erkennen, die das Leben manchmal schwer, manchmal leicht erträglich machen. Dabei geht es nicht um das Festhalten erfreulicher und das Abspalten unerfreuliocher Aspekte des Lebens und der Trennung von anderen und anderem, sondern um Bewusstheit aller unserer Beziehungen zur Wirklichkeit. Dann gelangen wir sanft zur Wiederentdeckung unserer menschlichen Würde in unserer oft würdearmen Zeit. Die Quellen zum Leben und zum Lieben wieder sprudeln zu lassen ist das Ziel. 

"Sei bewusst und tue was Du willst!" könnte  der passende Wahlsprüche des Meditierenden sein. Mögen alle Menschen Lieben lernen !

 

Hintergrund meiner  Meditationseminare

 ist u.a.  das Verständnis von Freiheit bei Jiddu Krishnamurti ( "Freiheit ist ein pfadloses Land!" - sie verträgt keine Dogmen und ausgetretene Pfade) und die Entfaltung des menschlichen Potentials nach der Humanistischen Psychologie. Den Menschen verstehe ich als jemand, der ein großes, ihm innewohendes Potenzial hat und er kann es verwirklichen, wenn er es ernsthaft will. Dabei möchte ich ihn gerne unterstützen.

Meditationen aus verschiedenen Traditionen und Kulturen sind Bausteine in den Seminaren, soweit sie dem Wachstum des Menschen dienen und den Weg zu mehr Selbstverantwortung und Lebensfreude bahnen.

Je nach Verlauf der Seminare (und der mitgebrachten Themen und Probleme der Teilnehmer) spielen Tanz- und Bewegungsmeditationen und Elemente verschiedener Körpertherapien eine hilfreiche Rolle, da sich viele seelische Probleme im Körper manifestieren und durch Bewegung und Atmung gelöst werden können (etwa beim holotropes Atmen nach S.Grof).

Jedes Seminar ist in sich abgeschlossen, es bedarf keiner Vorkenntnisse; doch setzt der Gewinn - Gleichmut, Freude, Gelassenheit, Freiheit - erst im alltäglichen Üben ein: im Supermarkt, im Lehrerzimmer, auf der Autobahn. 

Das Ergebnis der Meditation hängt allein von der Geduld und der fröhlichen, doch diszplinierten und unverkrampften Ausdauer ab und bewährt sich, sobald Achtsamkeit im Alltag etwas Selbstverständliches geworden ist.

Wolfgang Buchhorn